Welpenfutter richtig portionieren und lagern

Wenn ein Welpe einzieht, stellen sich zwei Fragen: Wie viel Futter braucht er, und wie bewahre ich es richtig auf? Die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung gibt die tägliche Menge an. Sie basiert auf dem Sollgewicht des erwachsenen Hundes. In den ersten Tagen bekommt der Welpe weiterhin das Futter, das er aus seinem bisherigen Zuhause kennt.

Die Ernährung in den ersten Monaten beeinflusst die Verdauung, die Knochen- und Gelenkentwicklung und das Immunsystem. Deshalb portionieren Sie das Futter von Anfang an genau und lagern es richtig.

Menge aus der Verpackung ablesen

Die Fütterungsempfehlung auf der Verpackung nennt die tägliche Menge. Sie bezieht sich auf das Sollgewicht, nicht auf das aktuelle Gewicht des Welpen, weil er in den ersten Monaten schnell wächst. Wiegen Sie den Welpen regelmäßig und passen Sie die Menge an, wenn er sichtlich zu- oder abnimmt.

Die Empfehlungen unterscheiden sich von Marke zu Marke, weil die Futtersorten unterschiedlich energiedicht sind. Vergleichen Sie die Angaben deshalb nur mit der Marke, die Sie füttern. Die Menge auf der Packung ist ein Richtwert. Passen Sie sie in kleinen Schritten an, wenn der Welpe sich sichtbar verändert.

Die ersten Tage mit dem gewohnten Futter

In den ersten Tagen im neuen Zuhause bleibt der Welpe bei dem Futter, das er aus seinem bisherigen Zuhause kennt. Ein Futterwechsel in dieser Zeit belastet die Verdauung zusätzlich, und der Welpe hat durch den Umzug schon genug neue Eindrücke zu verarbeiten. Besorgen Sie deshalb das gewohnte Futter für die ersten Wochen, entweder mitgebracht oder nachgekauft.

Langsam auf das neue Futter umstellen

Nach ein bis zwei Wochen stellen Sie auf das neue Futter um. Mischen Sie das neue Futter unter das bisherige und steigern Sie den Anteil täglich, bis das neue Futter das alte vollständig ersetzt. So hat die Verdauung Zeit, sich an die neue Zusammensetzung zu gewöhnen. Wenn die Umstellung abgeschlossen ist, bleiben Sie bei dem gewählten Futter. Ein ständiger Wechsel zwischen verschiedenen Marken bringt keine Vorteile und macht es schwerer, die richtige Menge zu finden.

Vorräte und Küchenroutine

Für die tägliche Portionierung brauchen Sie wenige Dinge: einen Messbecher oder eine Küchenwaage, einen verschließbaren Vorratsbehälter und einen Löffel oder eine Schöpfkelle, die Sie nur für das Futter benutzen. Messen Sie die Tagesmenge einmal am Tag ab und verteilen Sie sie auf mehrere kleine Mahlzeiten. So müssen Sie nicht bei jeder Fütterung neu abwiegen und die Menge bleibt genau.

Die Küchenroutine funktioniert so: Sie lesen die Tagesmenge von der Verpackung ab, messen sie ab und bewahren den Rest im verschlossenen Behälter auf. Reinigen Sie den Löffel nach jedem Gebrauch. So bleibt das Futter trocken und nimmt keine Gerüche aus der Küche auf.

Trockenfutter richtig aufbewahren

Trockenfutter gehört in einen luftdicht verschließbaren Behälter, der kühl, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt steht. Die Originalverpackung ist am besten, weil auf ihr das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Chargennummer stehen. Wenn Sie das Futter in einen Vorratsbehälter umfüllen, schneiden Sie die Angaben aus und legen Sie sie in den Behälter oder kleben Sie sie auf den Deckel.

Geben Sie frisches Futter nicht auf das alte Restfutter. Leeren Sie den Rest zuerst und reinigen Sie den Behälter, bevor Sie neues Futter einfüllen. So verhindern Sie, dass sich Feuchtigkeit und Fettreste ansammeln. Kaufen Sie nur so viel Futter auf Vorrat, wie Ihr Welpe in den nächsten Wochen verbraucht. Nach dem Öffnen verliert das Futter an Aroma und nimmt Feuchtigkeit und Gerüche aus der Umgebung auf.