Trockenfutter für Katzen: So trinkt Ihre Katze genug
Katzen, die Trockenfutter fressen, nehmen den größten Teil ihrer Flüssigkeit beim Trinken auf. Nassfutter enthält viel Wasser, Trockenfutter kaum. Viele Katzen trinken trotzdem weniger, als sie bräuchten. Einfache Vorkehrungen helfen: Bieten Sie Wasser an mehreren Stellen an, stellen Sie einen Trinkbrunnen auf, wenn die Katze ihn annimmt, und richten Sie den Futterplatz so ein, dass Fressen und Trinken entspannt ablaufen. Auch die richtige Lagerung hält das Trockenfutter frisch.
Der Grundsatz: Machen Sie das Trinken so leicht und angenehm wie möglich. Eine Katze mit mehreren sauberen Wasserstellen und einem ruhigen Futterplatz trinkt zuverlässiger.
Warum Trockenfutter das Trinken wichtiger macht
Trockenfutter besteht aus stark getrockneten Zutaten und enthält nur wenig Wasser. Eine Katze, die ausschließlich Trockenfutter frisst, muss ihre Flüssigkeit über das Trinken aufnehmen. Deshalb ist das Trinken bei Trockenfutter so wichtig.
Viele Katzen trinken weniger, als sie bräuchten. Sie bevorzugen frisches Wasser und sichere Orte. Ein Trinkbrunnen hilft vielen Katzen, weil fließendes Wasser für sie attraktiver ist als stilles Wasser in einer Schale. Das gilt nicht für jede Katze, aber ein Versuch lohnt sich.
Sie können die Trinkmenge erhöhen, ohne dass die Katze es merkt: Bieten Sie das Wasser dort an, wo und wie sie es mag. Wer die Trinkmenge weiter erhöhen möchte, kann dem Trockenfutter etwas lauwarmes Wasser beimengen und es kurz ziehen lassen. Nicht jede Katze mag die weichere Konsistenz, probieren Sie es also mit einer kleinen Portion. Füttern Sie die Portion zügig, damit das angefeuchtete Futter nicht lange offen steht.
Trinkbrunnen richtig aufstellen
Stellen Sie den Brunnen zusätzlich zu einer normalen Wasserschale auf. Der Standort entscheidet, ob die Katze ihn nutzt. Stellen Sie ihn nicht direkt neben den Futternapf. Viele Katzen trinken lieber etwas abseits vom Fressplatz. Ein ruhiger Ort, an dem die Katze den Raum überblicken kann, ist besser als eine Ecke im Durchgang. Wenn die Katze beim Trinken überrascht werden kann, meidet sie die Stelle.
Der Brunnen muss sauber bleiben. Reinigen Sie ihn nach der Anleitung des Herstellers, tauschen Sie den Filter regelmäßig und füllen Sie täglich frisches Wasser nach. Ein Brunnen mit altem Wasser oder Ablagerungen nützt nichts. Die Katze meidet das Wasser dann.
Wenn die Katze den Brunnen nicht annimmt, ist das kein Grund zur Sorge. Manche Katzen mögen das Plätschern nicht. Lassen Sie den Brunnen trotzdem ein paar Tage stehen und bieten Sie parallel eine Schale an. Dann entscheidet die Katze selbst.
Mehrere Wasserschalen verteilen
Eine einzelne Wasserschale reicht oft nicht, besonders in größeren Wohnungen oder bei mehreren Etagen. Verteilen Sie mehrere Näpfe im Haus, zum Beispiel im Wohnzimmer, im Schlafzimmer und auf dem Flur. Die Katze trinkt auch dann, wenn sie gerade nicht in Küchennähe ist.
Wählen Sie breite, stabile Näpfe aus Keramik oder Edelstahl. Sie lassen sich besser sauber halten als Plastik, das mit der Zeit Kratzer bekommt, in denen sich Bakterien festsetzen können.
Füllen Sie jeden Napf täglich mit frischem Wasser und spülen Sie ihn mit heißem Wasser aus. Achten Sie darauf, keine stark duftenden Spülmittelreste zu hinterlassen. Katzen riechen empfindlicher als Menschen und meiden Wasser, das nach Reiniger riecht.
Den Futterplatz ruhig einrichten
Der Futterplatz beeinflusst, wie entspannt die Katze frisst und trinkt. Stellen Sie Futter und Wasser nicht unmittelbar nebeneinander, auch wenn das praktisch erscheint. Viele Katzen trinken lieber an einer Stelle, die nicht direkt am Futter liegt.
Auch die Lage des Platzes ist wichtig: ruhig, abseits von Waschmaschine und stark frequentierten Wegen, auf keinen Fall direkt neben dem Katzenklo. Die Katze sollte beim Fressen den Raum sehen können, damit sie sich nicht erschreckt.
Feste, rutschfeste Näpfe sind wichtig. Ein Napf, der beim Fressen verrutscht oder klappert, macht Katzen nervös. Wer mehrere Katzen hält, stellt besser mehrere Futterplätze auf, damit jede Katze in Ruhe fressen und trinken kann.
Trockenfutter richtig lagern
Trockenfutter hält sich nur dann gut, wenn es trocken und luftdicht lagert. Die einfachste Methode: das Futter in der Originaltüte lassen, die Tüte gut verschließen und in einen luftdichten Behälter stellen. Auf der Originalverpackung stehen Haltbarkeitsdatum und Chargennummer, die Sie im Fall einer Reklamation brauchen.
Der Lagerort sollte kühl und trocken sein. Nicht über dem Herd, nicht in der prallen Sonne, nicht im feuchten Keller. Trockenfutter zieht Feuchtigkeit und Gerüche an. Wird es warm oder feucht, kann es schneller ranzig werden oder schimmeln.
Kaufen Sie lieber Gebinde, die Sie zügig aufbrauchen, statt eines großen Sacks, der monatelang offen steht. Nach dem Öffnen verliert das Futter mit der Zeit an Qualität, auch wenn es noch nicht abgelaufen ist. Mischen Sie alte und neue Füllung nicht im selben Behälter. Dann behalten Sie den Überblick über das ältere Futter.
Bei Hitze mehr Wasser anbieten
An heißen Tagen trinkt die Katze mehr. Das Wasser in den Näpfen wird schneller warm und unappetitlich. Prüfen Sie die Wasserschalen dann mindestens zweimal täglich und füllen Sie kühles, frisches Wasser nach. Wer einen Brunnen hat, kann bei Hitze zusätzlich eine normale Schale aufstellen, damit die Katze die Wahl hat.
Stellen Sie die Näpfe bei Sommerhitze nicht in die pralle Sonne. Ein schattiger Platz hält das Wasser länger frisch.