Pflegeartikel für Haustiere nachkaufen

Bürsten, Fellsprays und Reinigungsmittel für Haustiere sind schneller aufgebraucht, als man denkt. Wer erst nachschaut, wenn das Fell verfilzt oder der Napf schmutzig ist, steht vor dem leeren Regal und muss improvisieren. Ein fester Vorrat und ein regelmäßiger Blick in den Schrank verhindern das: Sie müssen nicht viel lagern, nur wissen, was das Tier braucht und wann der Bestand zur Neige geht.

Welche Pflegeartikel Sie brauchen

Der Vorrat richtet sich nach Tierart, Felllänge und Lebensweise. Ein Hund mit mittellangem bis langem Fell braucht eine Bürste mit zwei Seiten, die unterschiedlich feine Zinken haben, etwa einen Doppelkamm aus Edelstahl, der tägliches Kämmen erleichtert und das Fell vor dem Schneiden vorbereitet. Kurzhaarige Tiere kommen mit einer Gummibürste oder einem Pflegehandschuh aus, während Katzen mit dichtem Unterfell eher einen Kamm mit rotierenden Zinken vertragen.

Bei Sprays lohnt sich die Trennung nach Zweck. Ein Pflegespray für das Fell, ein Mittel gegen Zecken und Flöhe für die warmen Monate und ein Deodorant für Zwischenwäschen sind drei verschiedene Produkte. Sie sollten sie nicht gegeneinander austauschen. Reinigungsmittel bilden die dritte Gruppe: ein schonender Reiniger für Näpfe und Futterschüsseln, ein Mittel für Körbchen und Decken und ein Oberflächenreiniger für Böden und Fliesen. Lesen Sie vor dem Kauf die Hinweise, ob das Mittel für Haustiere geeignet ist. Viele Allzweckreiniger enthalten Duftstoffe, die Tiere reizen.

Vorrat prüfen und Verbrauch schätzen

Am einfachsten ist es, eine Liste der Produkte zu führen, die Sie regelmäßig verwenden. Notieren Sie, wie oft Sie jede Bürste benutzen, wie lange ein Spray reicht und wann Sie Reinigungsmittel nachfüllen. Nach zwei, drei Monaten kennen Sie den ungefähren Verbrauch und können daraus einen Nachkauftermin ableiten.

Ein monatlicher Blick in den Vorratsschrank genügt meist. Prüfen Sie dabei den Füllstand, das Haltbarkeitsdatum und den Zustand der Bürsten. Abgenutzte Borsten oder verbogene Zinken reinigen schlechter und können die Haut des Tieres reizen. Ein Kamm mit abgerundeten Zinkenspitzen gehört ausgetauscht, sobald die Spitzen rau werden. Sprays und Reinigungsmittel haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum, das Sie beachten sollten, denn die Wirkstoffe verlieren mit der Zeit an Kraft.

Wann der Nachkauf ansteht

Der Kalender gibt den Takt vor. Im Frühjahr und Herbst wechseln viele Hunde und Katzen das Fell. Dann verbrauchen Sie mehr Bürstenzeit und brauchen vielleicht ein Pflegespray gegen Verfilzungen. In der warmen Jahreszeit steigt der Bedarf an Zecken- und Flohmitteln. Nach jeder größeren Reinigung von Körbchen und Decken sinkt der Vorrat an Reinigungsmitteln spürbar.

Eine einfache Regel: Kaufen Sie nach, wenn die halbe Menge verbraucht ist, nicht erst wenn die Flasche leer ist. So haben Sie immer einen Puffer, falls das gewohnte Produkt gerade ausverkauft ist oder Sie umsteigen müssen. Bei Produkten, die Sie selten brauchen, etwa einem Spezialshampoo für empfindliche Haut, reicht es, den Bestand zweimal im Jahr zu prüfen.

So lagern Sie Pflegeartikel richtig

Die Lagerung entscheidet darüber, ob der Vorrat brauchbar bleibt. Reinigungsmittel gehören getrennt von Pflegeprodukten aufbewahrt, am besten in einem Schrank mit Kindersicherung. Viele Reiniger sind giftig für Tiere. Pflegesprays und Shampoos vertragen keine pralle Sonne und keine feuchten Räume. Ein trockener, kühler Schrank hält sie länger frisch.

Beschriften Sie angebrochene Flaschen mit dem Öffnungsdatum, wenn Sie mehrere ähnliche Produkte besitzen. Das verhindert, dass Sie versehentlich ein altes Mittel verwenden, dessen Wirkung nachgelassen hat. Bürsten lagern Sie trocken und mit den Borsten nach oben, damit sie nicht verformen und keine Feuchtigkeit aufnehmen.