Katzenfutter im Winter: Vorrat und Energiebedarf anpassen
Im Winter kaufen viele Katzenhalter größere Futtervorräte, um seltener einkaufen zu müssen. Der Energiebedarf einer Katze hängt nicht von der Jahreszeit ab, sondern von Aktivität, Alter und Gesundheitszustand.
Nur frisches Futter nimmt die Katze zuverlässig an. Sauerstoff, Feuchtigkeit und Licht lassen Trockenfutter schneller altbacken werden. Wenn eine Katze ihr Futter verweigert, ist es meist nicht mehr frisch, nicht die Katze bockig.
Warum Ihre Katze das Futter verweigert
Wenn Ihre Katze plötzlich das gewohnte Futter nicht mehr frisst, liegt das oft an der Lagerung. Trockenfutter verliert durch Sauerstoff, Feuchtigkeit und Licht an Geschmack, Geruch und Nährstoffen. Je länger die Packung geöffnet ist, desto deutlicher wird dieser Prozess. Viele Halter denken, ihre Katze sei launisch oder gelangweilt. Dabei ist das Futter meist nicht mehr frisch genug. Achten Sie also zuerst auf die Lagerung, bevor Sie die Futtersorte wechseln.
Trockenfutter richtig lagern
Der wichtigste Schritt ist ein luftdichter Behälter mit dicht schließendem Deckel. Füllen Sie das Trockenfutter nach dem Öffnen um oder verschließen Sie die Originalverpackung sorgfältig. Bewahren Sie den Behälter kühl und trocken auf, nicht in der Nähe von Heizung, Herd oder direktem Sonnenlicht. Die Haltbarkeit von 18 Monaten gilt nur für die ungeöffnete Originalverpackung. Sie ist mit einer sauerstoffarmen Schutzatmosphäre versiegelt. Nach dem Öffnen verkürzt sich diese Zeit deutlich, weil das Futter mit Umgebungsluft in Kontakt kommt.
Vorrat planen ohne Verschwendung
Kaufen Sie nicht mehr Futter, als Sie in einem überschaubaren Zeitraum verbrauchen. Eine geöffnete Packung Trockenfutter sollten Sie innerhalb weniger Wochen aufbrauchen, damit es frisch bleibt. Achten Sie beim Einkauf auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und wählen Sie Packungen mit langer Haltbarkeit. Wenn Sie auch Nassfutter füttern: Stellen Sie Reste nach dem Öffnen kühl und verfüttern Sie sie zügig, da sie schneller verderben als Trockenfutter. Planen Sie den Vorrat so, dass Sie keine abgelaufenen oder lange geöffneten Produkte verwenden müssen.
Energiebedarf im Winter
Wissenschaftliche Belege dafür, dass Katzen im Winter mehr Energie brauchen, gibt es nicht. Der Bedarf hängt von der Aktivität, dem Alter, dem Gesundheitszustand und davon ab, ob die Katze überwiegend drinnen oder draußen lebt. Eine Wohnungskatze, die im Winter weniger Bewegung hat, braucht meist weniger Futter als im Sommer. Freigänger, die auch bei Kälte draußen sind, verbrauchen vielleicht etwas mehr, aber das ist individuell verschieden. Beobachten Sie das Gewicht Ihrer Katze regelmäßig und passen Sie die Portionsgröße an, wenn Sie deutliche Zu- oder Abnahmen feststellen. Bei Unsicherheit fragen Sie Ihren Tierarzt. Er kann die Ration an die Lebenssituation Ihrer Katze anpassen.